Das langfristige Ziel der Region ist eine nachhaltige Energieversorgung durch optimale Nutzung der regionalen Ressourcen. Der Weg dazu führt über Energieproduktion mit dem Fokus auf Photovoltaik und Energieeinsparung durch Sanierungen sowie Technologiewandel. Ziel der Region ist es, gleich viel Energie zu produzieren wie verbraucht wird. In der Region soll die Hohe Lebensqualität für die kommenden Generationen erhalten bleiben und weiterhin für alle Menschen ein lebenswerter Ort sein. Das bedeutet heute so zu planen und zu handeln, dass das, was wir in der Region tun, auch in den nächsten Hundert Jahren für Sicherheit und Lebensqualität sorgt. Ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen und Flächen ist dabei genauso wichtig wie eine zukunftsfähige Dorf- und Stadtentwicklung. Die Einbindung regionaler Stakeholder sowie der Bevölkerung sind ausschlaggebend zum Erreichen der Ziele.
Seit Juni 2025 mit der Aufnahme der drei neuen Gemeinden Gablitz, Tullnerbach und Wolfsgraben befindet sich die KEM in der Weiterführung.
Die Gemeinden der Region haben dazu für die kommenden drei Jahre ein Arbeitspaket mit 7 Maßnahmen erstellt:
- Grünstrom aus der Region – jedes Kilowatt zählt
Ausbau öffentlicher PV Anlagen, Förderberatung und Einreichunterstützung, Ausschreibungsunterstützung, Detailplanungen.
Basiserhebung Windpotential für Kleinwindkraft; Detailanalysen an potentialträchtigen Orten, Erarbeitung einer regionalen Ausbaustrategie.
PV Beratung und Information für Private, Schwerpunkt: Balkonkraftwerke, Speicher.
PV für Mehrgeschossigen Wohnbau: Prozessbegleitung mit Bauträgern und Wohnungseigentümerversammlungen - Für mehr Energieeffizienz in kommunalen Gebäuden
Mit Energiebeauftragten wird eine Qualitätssicherung der Energiebuchhaltung durchgeführt. Die Gemeinden werden auf die Anforderungen der EU-Energieeffizienzrichtlinie vorbereitet. Für Gemeinden werden Sanierungspläne erstellt. Bestehende Sanierungsfahrpläne werden weiterentwickelt. Detailanalysen zu den einzelnen Gebäuden und Sanierungsvorschläge werden durchgeführt. Organisation von Amtsleiter Vernetzungstreffen. - Verbesserungen der multimodalen Mobilitätsangebote
Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und Bewusstseinsbildung werden erarbeitet und umgesetzt. Erarbeitung eines Gemeindeübergreifenden Radkonzepts.
Für Gemeindeverwaltung wird die Einführung von E-Diensträdern getestet.
Die Bushaltestellen-Checks werden in weiteren Gemeinden durchgeführt und Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt.
Start eines E-Bike-Testverleihs und E-Bike-Fahrkurse um das E-Bike als Alltagsfahrzeug zu bewerben.
Aufstellung von Radboxen - Aktiv für das Klima – Jeder kann mitmachen
Mit Vereinen werden Klimaschutzveranstaltungen als Green Events organisiert.
Bürger werden mit Mitmachaktionen in den Klimaschutz eingebunden. Mit einem Info-Pavillon wird auf Veranstaltungen über die KEM informiert.
Klimastammtische und Arbeitsgruppen werden unterstützt.
KEM wird als regionale Marke für Klimaschutz etabliert.
Ein Klima-Wissensweg mit Informationstafeln und das Sommerkino mit einem Klimaschwerpunkt erweitert. - Die Gemeinden E-Mobil fit machen
Als Basis für den weiteren E-Ladestellen Ausbau wird ein regionaler Ladeinfrastruktur-Plan erstellt und Ausbaupläne erarbeitet. Der Ausbau soll auch den Bedarf des zukünftigen ÖPNV abdecken. Für die Errichtung von Gemeinschaftsanlagen im Mehrgeschoßigem Wohnbau werden Workshops organisiert und Lösungen erarbeitet. - Regionale Unternehmen machen mit beim Klimaschutz
Die KEM baut ein grünes Unternehmensnetzwerk auf, koordiniert ökologische Betriebe-Beratung und organisiert Informations- und Vernetzungsveranstaltungen.
Zusammenarbeit mit Biosphärenpark Wienerwald und den Bundesforsten um ein Vorzeigeprojekt zum Thema Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft zu erarbeiten.
In Zusammenarbeit mit der KEM Tullnerfeld Ost und der WKO wird mit den Unternehmen der Region eine Nachhaltigkeits- bzw. Klimamesse organisiert. - Raus aus Öl und Gas
Die Beratungstage werden weitergeführt und in den neuen Gemeinden angeboten. Dazu werden Infoveranstaltungen organisiert und entsprechendes Infomaterial gestreut.
Als Ergebnisse der Sanierungsfahrpläne werden die öffentlichen Gebäude auf Alternative Heizungssysteme umgestellt, Beratung durch den MRM bzw. Experten der eNu.
Durchführung von Aufklärungs- und Bewusstseinskampagnen.