Städte tragen eine besondere Verantwortung im Kampf gegen den Klimawandel. Sie sind Lebensräume, Wirtschaftsstandorte und soziale Begegnungsorte zugleich. Sie sind jene Ebene, auf der Klimaschutz konkret wird. Die öffentliche Hand nimmt dabei eine zentrale Vorreiterrolle ein: durch strategische Entscheidungen, durch konsequentes Handeln und durch das Schaffen von Rahmenbedingungen, die klimafreundliche Entwicklungen ermöglichen und beschleunigen. Gleichzeitig fungieren Städte als wichtiges Bindeglied zur Bevölkerung. Transformation gelingt nur gemeinsam: mit der Bevölkerung, mit der Wirtschaft und mit allen relevanten Akteur:innen vor Ort.
Die Teilnahme an der Mission Klimaneutrale Stadt war für uns daher ein logischer Schritt, um vorhandene Stärken weiterzuentwickeln, neue Lösungsansätze zu erproben und gemeinsam mit Forschung, Verwaltung und Wirtschaft tragfähige Wege in eine klimafitte Zukunft zu gestalten.
Jetzt, nach Abschluss des Projektes im März 2026, liegt unser Klimaneutralitätsfahrplan vor. Er baut auf der Konsolidierung bestehender gemeindeeigener Strategien und Konzepte auf und ist als lebendiges Dokument konzipiert, das regelmäßig hinsichtlich aktueller Rahmenbedingungen überprüft und dementsprechend auch weiterentwickelt werden kann. Der Maßnahmenplan orientiert sich klar an den Klima- und Energiezielen sowie rechtlichen Verpflichtungen der Europäischen Union und der Österreichischen Bundesregierung sowie an den landes- und gemeindeeigenen Zielen und enthält priorisierte Schlüsselmaßnahmen. Der Fokus liegt überwiegend im direkten Einflussbereich der Stadtgemeinde, gleichzeitig werden aber auch Wirtschaft und Bevölkerung aktiv als Partner:innen mit gemeinsamer Verantwortung auf dem Weg zur Klimaneutralität 2040 mitgenommen.