Im Zuge der thermischen Gebäudesanierung werden überwiegend Dämmmaterialien verwendet, die mit dem Österreichischen Umweltschutzzeichen ausgezeichnet sind. Die Dämmstärken betragen an den Außenwänden 32 cm, am Dach 40 cm sowie an der Kellerdecke bis zu 27 cm.In Verbindung mit dem Tausch der Aluminiumfenster gegen neue 3-scheibenverglaste Holzfenster und dem Einbau einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung wird Passivhausstandard erreicht.
Zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes wird ein außen liegendes Verschattungssystem mit zweiteilig verstellbarem Behang zur Tageslichteinbringung bei gleichzeitiger Verschattung eingesetzt.
Die Wärmeversorgung wird von Gas auf eine Grundwasserwärmepumpe umgestellt.. Die Brunnenanlage wird auch als Freecooling-System für die Gebäudekühlung eingesetzt. Die Kälteverteilung im Gebäude erfolgt über die Fußbodenfläche , die Lüftungsanlage, sowie optional auch über Kältesegel an der Decke.
Zur Steigerung der Energieeffizienz im Bereich Beleuchtung werden die bestehenden ineffizienten Leuchten (Glühlampen und Leuchtstoffröhren) in den Büros gegen dimmbare Stehleuchten mit Anwesenheitssensoren ausgetauscht, welche tageslichtabhängig gesteuert werden.
Zusätzlich ist die Errichtung einer 360 m2 – Photovoltaik-Anlage mit einer Peakleistung von ca. 50kW auf dem Dach vorgesehen. Die am Gebäudestandort produzierte erneuerbare Energie (Grundwasser und Sonnenenergie) ist zumindest 1,5 mal größer wie die verbrauchte Primärenergie, welche für die Konditionierung des gesamten Gebäudes aufgewendet werden muss. Der verbleibende Strombedarf für den Haushalts- und Betriebsstrom soll über Ökostrom aus dem Netz gedeckt werden.