13.05.2026 – Newsletter-Beiträge – #1/2026

kurz & gut NL#1 5/2026

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Auszeichnung für KEM Mattigtal
KEM-Manager Fabian Wenger strahlt angesichts des dritten Platzes für sein Projekt „Nachbarschaftsradeln“ beim oberösterreichischen Gemeindepreis der Europäischen Mobilitätswoche. Bei der Radtour konnten die Teilnehmer:innen Fortschritte bei der Radverkehrsinfrastruktur kennenlernen und nutzen: Bestehende Radrouten wurden über Gemeindegrenzen hinweg sichtbar und sicherer gemacht. Heuer wurden bei zahlreichen KEM-Fahrradchecks bereits hunderte Räder unter die Lupe genommen und Kleinigkeiten repariert. Am 20. April startete Wenger die Klimabündnis-Aktion Alles radlbar. Sie lädt zum Einkaufen mit dem Rad ein und lockt mit tollen Preisen. Mehr dazu hier.

Europäische Kommission zu Besuch
Die FFG lädt an der Mission „Adaption to Climate Change“ beteiligte oder interessierte Regionen und Personen zur „European Commission Country Visit“ mit Philippe Tulkens, Head of Climate & Planetary Boundaries Unit in der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission. Die Veranstaltung findet am 6. Mai, 13 Uhr in der FFG Austrian Research Promotion Agency (Sensengasse 1, 1090 Wien) statt. Mit dabei: KLAR!-Manager des Jahres 2025 und CliA-Preisträger 2024 Rainer Leitner.

EU Förderungen für Kommunen

Bei der EUI ist aktuell der vierte und aktuell letzte Call für innovative Maßnahmen geöffnet. Städte können alleine oder gemeinsam für eine Förderung von bis zu 2 Millionen Euro für innovative Maßnahmen einreichen.

  • Laufend geöffnet ist außerdem der Call für City-to-City Exchanges. Dieser ermöglicht es Städten, einen Austausch zu einem selbstgewählten Thema mit einer anderen Stadt zu organisieren und fördern zu lassen. Einreichungen sind jederzeit möglich und werden in der Regel innerhalb von vier Wochen bearbeitet.
  • Die EUI sucht außerdem laufend nach Peers für die EUI Peer Reviews. Peers sind Personen, die für eine Stadt integrierte, nachhaltige Strategien umsetzen und bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen.
  • Aktuell geöffnet ist die Umfrage zur Gestaltung von EU-Städtepolitik. Die Antworten werden genutzt, um Förderinstrumente und Unterstützungsangebote für Städte durch die EU zu verbessern. Sie sollen so attraktive Lösungen und Antworten für die Herausforderungen unserer Städte ermöglichen – eine Teilnahme ist daher durchaus relevant!
  • Bis zum 17. Juni 2026 ist bei URBACT der Call für Aktionsnetzwerke geöffnet. Städte und Gemeinden haben dabei die Möglichkeit gemeinsam mit europäischen Partnerstädten konkrete Maßnahmen zu testen und umzusetzen.  Ein URBACT-Aktionsnetzwerk besteht aus 6 bis 8 Partnerstädten und verfügt über ein Budget von 1 Million Euro. Über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren arbeiten die Städte und Gemeinden eng zusammen, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln so ihre lokalen Maßnahmen gezielt weiter.

Österreichischer Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit: Einreichungen sind ab sofort möglich
Das Wirtschaftsministerium lobt den neunten „Österreichischen Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit“ aus. Einreichfähig sind Projekte in Österreich, die sich erstmals für den Staatspreis bewerben und zwischen 2023 und April 2026 fertiggestellt wurden. Besonderes Augenmerk wird auf Einreichungen zu Bestandsentwicklung, Sanierung, kreislauffähigem Bauen und Quartiersentwicklung gelegt. Neubauten sind nicht von einer Einreichung ausgeschlossen, müssen jedoch die Ausschreibungsziele besonders umfassend belegen. Gebäude mit fossilen Wärmesystemen und damit Energieträgern wie Erdgas bzw. festen und flüssigen fossilen Brennstoffen sind im Sinne der Dekarbonisierung und Energiewende von einer Auszeichnung ausgeschlossen. Alle Gebäudetypen und Nutzungsarten sind zulässig. Bewerben können sich Bauherrn, die verantwortlichen Architektinnen und Architekten sowie die energietechnischen Planungsbüros des jeweils eingereichten Bauwerks. Einreichungen sind ab sofort bis 5. Juni 2026, 12:00 möglich! Alle Details finden Sie hier

Erfolge beim Österreichischen Mobilitätswochenpreis 2025
Krems (KEM und Pionierstadt) gewann in der Kategorie „Gemeinden über 10.000 Einwohner:innen“. In Kooperation mit Nachbargemeinden entstand eine vielfältige Mobilitätswoche vom Auftakt mit den Bürgermeister:innen und der Präsentation einer neuen Radkarte über Street-Art-Projekte und GEHspräche bis zu Kinderaktionen wie der Kidical Mass. Landeck (KEM und KLAR!) überzeugte die Jury in der Kategorie „Gemeinden unter 10.000 Einwohner:innen“ mit einem umfassenden Programm zu Sicherheit und Teilhabe im Bereich Mobilität für alle Generationen und Lebensbereiche, unter anderem durch gezielte Schulwegmaßnahmen. Die KEM Fit für 2050 wurde für die innovativste Aktion ausgezeichnet. KEM-Managerin Sonja Kadanka holte für eine Videokampagne „Radlhödn und Radlhödinnen“ aus ihrer Region vor die Kamera. Mehr dazu hier.

Stromspeicher im Fokus
Am 28.5. laden KEM Baden und eNu zu einem Expertensymposium rund um das Thema Stromspeicher ein. Die Veranstaltung startet um 14 Uhr in der Halle B, Waltersdorfer Straße 40, 2500 Baden. Ab 17.30 Uhr werden Gemeinden mit der höchsten Stromspeicher-Kapazität und innovativen Speicherprojekten durch LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf im Rahmen der NÖ Speicherliga ausgezeichnet. Hier geht es zur Anmeldung.

Strom verbindet
So heißt die neue Plattform der Österreichischen Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften. Postleitzahl eingeben, und schon bekommt man Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften (EEG) vor Ort angezeigt. Die Chance, auf Strom verbindet fündig zu werden ist hoch, denn in Österreich sind bereits mehr als 5.500 EEGs tätig – rund 900 von ihnen haben sich bereits auf der Plattform eingetragen.

Das Retzer Land macht Mut
Die KEM und KLAR! Retzer Land präsentiert sich und ihre Region in der 37-minütigen Videodokumentation „Die Macher:innen von morgen“. Darin finden sich zahlreiche inspirierende Menschen und Projekte rund um Klimaschutz und Klimawandelanpassung.

VCÖ-Mobilitätspreis: Jetzt einreichen
Auch heuer wieder holt der VCÖ nachhaltige und innovative Mobilitätsprojekte aus ganz Österreich vor den Vorhang. Gesucht werden „vorausschauende Projekte“, die dazu beitragen, Mobilität und Gütertransport in Zukunft umweltverträglicher, energieeffizienter und gesünder zu gestalten. Weitere Informationen und Anmeldung bis 27. Mai 2026 auf der VCÖ-Website.

Verantwortungsvollen Umgang mit Müll fördern
In der Volksschule Türnitz legten Kinder gemeinsam mit der KEM Traisen-Gölsental einen „Müllfriedhof“ an. Die Schüler:innen lernen dabei den Unterschied zwischen organischem und nicht organischem Müll – spätestens in einem halben Jahr, wenn die unterschiedlichen Müllarten wieder ausgegraben werden und sichtbar wird, ob und wie weit sie verrottet sind. Mehr dazu hier.

Neues Klimabüro in Krems
Als Pionierstadt gründete die Stadtgemeinde Krems ein eigenes Klimabüro. Dieses dient als interne und externe Schnittstelle für Projekte in den Themenfeldern Energie, Gebäude, Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Partizipation und Organisation. Die Leitung des Büros übernimmt die Kremser KEM-Managerin Stefanie Widhalm. Mehr dazu hier.

 

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